ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2002Erziehungszeiten: Dumm gelaufen?

BRIEFE

Erziehungszeiten: Dumm gelaufen?

Dtsch Arztebl 2002; 99(40): A-2610 / B-2228 / C-2091

Demling, Antonie

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Der Sachverhalt, den Frau Marsch schmerzlich an ihrem Rentenkonto bemerkt, ist mir seit mehr als 15 Jahren hinreichend bekannt. Ich wurde damals nach der Geburt eines Kindes von der BfA aufgefordert, die mir zustehenden Kindererziehungszeiten feststellen zu lassen, und war hellauf empört über den ablehnenden Bescheid, wegen meiner Befreiung zugunsten der Ärzteversorgung. Auf meinen Einspruch, die Pflichtmitgliedschaft (!) in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung könne mich doch nicht von allgemein gültigen Sozialleistungen ausschließen, wurde mir das „Kleingedruckte“ des Gesetzes mitgeteilt, wonach überhaupt nur Mütter, die sich mit mindestens 60 Beitragsmonaten einen Anspruch auf staatliche Rente erworben haben, auch dieses Almosen erhalten.
Davon war leider in der öffentlichen Diskussion nie die Rede.
Ich denke, die Jüngeren sind mittlerweile über die Konsequenzen eines Austritts aus der BfA informiert, für uns alte Idioten gilt wie so oft im Leben: dumm gelaufen!
Dr. Antonie Demling, Irrlrinnig 10 b, 91301 Forchheim
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema