ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2002Legasthenie: Nicht einfach hinnehmen

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Legasthenie: Nicht einfach hinnehmen

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Wird Legasthenie nicht erkannt, führt dies zu großen Belastungen für die Kinder. Foto: BilderBox
Wird Legasthenie nicht erkannt, führt dies zu großen Belastungen für die Kinder. Foto: BilderBox
Störung möglichst früh erkennen

Fünf bis sieben Prozent der Zweit- und Drittklässler sind Legastheniker. Wird die Störung nicht erkannt, führt dies zu großen Belastungen der Kinder, Eltern und Lehrer, warnt die Vizepräsidentin der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Dr. med. Hannelore Machnik. Schlechte schulische Leistungen, Versagensangst, soziale Auffälligkeiten und depressive Verstimmungen seien die Folgen. Später drohten, häufiger als bei Nichtbetroffenen, Arbeitslosigkeit oder Abgleiten in die Straffälligkeit. Hausärzte und Pädiater sollten besonders wachsam sein, wenn Schüler über Kopf-, Bauchschmerzen oder Übelkeit klagen, obwohl sich keine körperliche Ursache finde. Dann müsse eine psychologische Diagnostik erfolgen. Der Arbeitskreis Frühförderung der Ärztekammer Schleswig-Holstein biete dazu regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen an.


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