ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2002Notfallhilfe: Schutz vor Traumatisierung

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Notfallhilfe: Schutz vor Traumatisierung

PP 1, Ausgabe April 2002, Seite 150

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Eine psychologische Soforthife vor Ort reduziert das Risiko einer Traumatisierung. Foto: Becker & Bredel GbR
Eine psychologische Soforthife vor Ort reduziert das Risiko einer Traumatisierung. Foto: Becker & Bredel GbR
Psychologische Soforthilfe als Dienstleistung

Lebensbedrohliche Verkehrsunfälle, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen, Schicksalsschläge oder Überfälle können nicht nur körperliche Verletzungen zur Folge haben, sondern auch ein Trauma verursachen. Studien belegen, dass durch eine schnelle psychologische Soforthilfe vor Ort das Risiko einer Traumatisierung deutlich reduziert werden kann. Die Human Protect Consulting GmbH, eine nach eigenen Angaben in Europa einmalige Einrichtung, bietet psychologische Soforthilfe als Dienstleistung an. Human Protect kooperiert mit dem Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln und dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie e.V. Über eine Notrufnummer sei sichergestellt, dass psychotherapeutische Hilfe innerhalb von 48 Stunden bei den Betroffenen eintrifft, sagt Dipl.-Psych. Dr. Christian Lüdke, einer der beiden Geschäftsführer. Dazu arbeitet die GmbH bundesweit mit rund 400 Ärzten und Psychologen zusammen sowie mit den Abteilungen für Psychotraumatologie an fünf Krankenhäusern. Zudem ist Human Protect im Fachbeirat Medizin/Psychologie des Weißen Ring. Bisher wurde die Soforthilfe häufig nach Banküberfällen in Anspruch genommen, aber auch verstärkt nach den Terrorangriffen in New York. Die Deutsche Bank beispielsweise beauftragte die Psychotraumatologen dort mit der Betreuung betroffener Angestellter und der Angehörigen.
Informationen unter Telefon: 02 21/5 69 42 07; E-Mail: kontakt@humanprotect.de; www.humanprotect.de oder www.psychologische-soforthilfe.de
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