ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2002Marcé Gesellschaft: Gegen das Stigma

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Marcé Gesellschaft: Gegen das Stigma

PP 1, Ausgabe April 2002, Seite 150

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Zehn bis 15 Prozent der Mütter leiden unter postpartalen Depressionen. Foto: Agentur Becker & Bredel
Zehn bis 15 Prozent der Mütter leiden unter postpartalen Depressionen. Foto: Agentur Becker & Bredel
Hilfe bei postpartalen psychischen Störungen
Mehr als 70 000 Mütter in Deutschland entwickeln jährlich nach der Geburt eines Kindes eine postpartale Depression. Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Zwangshandlungen, Suizidgedanken, in Extremfällen sogar Kindstötung können die Folgen sein. Die Marcé Gesellschaft am Zentrum für Psychiatrie Nordbaden in Wiesloch will das Verständnis für Frauen fördern, die peri- und postpartal psychisch erkranken, sie entstigmatisieren und ihnen professionelle Hilfe leisten. Umsetzen will man dies durch Fortbildung und verstärkte Forschung. Beim ersten Symposium in Deutschland Ende Januar in Wiesloch setzte die Marcé Gesellschaft auf den interdisziplinären Austausch zwischen Gynäkologen, Hebammen, Psychotherapeuten, Psychiatern, Kinderärzten und Betroffenen.
Die deutschsprachige Sektion der „International Marcé Society for Psychiatric Disorders of Childbearing“ wurde Ende 2000 gegründet. In Frankreich besteht die nach dem Gynäkologen Jean Louis Marcé benannte Gesellschaft bereits seit 1901. Informationen: Dr. med. Christiane Hornstein, Telefon: 0 62 22/ 55 12 11.
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