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LNSLNS Den Autoren ist für ihre Übersicht sehr zu danken, da noch viel zu selten überhaupt an ein Psychotrauma als mögliche Ursache von Beschwerden gedacht wird. Dies gilt gleichermaßen für Erwachsene wie für Kinder und Jugendliche. Bei Schulkindern sollte man außer bei den genannten Symptomen auch bei aggressivem Verhalten, anhaltenden Schlafstörungen mit Albträumen sowie plötzlich einsetzenden Lernschwierigkeiten und „Abschalten“ in der Schule, ein mögliches Psychotrauma in Erwägung ziehen.
Häufiger als schwere chronische Traumatisierungen kommen jedoch einzelne traumatische Erlebnisse vor (plötzlicher Verlust, Unfall, medizinischer Eingriff, Ansehen eines Horrorfilms etc.). Diese lassen sich gerade im Kindesalter mit neueren Methoden, insbesondere EMR, oftmals in wenigen Sitzungen erfolgreich behandeln. Wünschenswert wäre, dass Allgemeinärzte und Kinderärzte die Kinder und Jugendlichen an Psychotherapeuten überweisen, die in Traumatherapie ausgebildet sind. Allerdings gibt es davon zurzeit noch zu wenige.
Dr. Dr. med. Dieter Berger, An der Münze 10, 50668 Köln
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