ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2002Beschluss zu vertraglichen Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch die Partner der Bundesmantelverträge bzw. AG Ärzte/Ersatzkassen

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss zu vertraglichen Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch die Partner der Bundesmantelverträge bzw. AG Ärzte/Ersatzkassen

PP 1, Ausgabe April 2002, Seite 180

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LNSLNS zu vertraglichen Änderungen des Einheitlichen
Bewertungsmaßstabes (EBM) durch die Partner der Bundesmantelverträge
bzw. AG Ärzte/Ersatzkassen
Teil C
mit Wirkung zum 1. Juli 2002
Anmerkung: Teil C ist nicht Bestandteil der Beschlussvorlage für den Bewertungsausschuss, sondern wird getrennt im schriftlichen Beschlussverfahren durch die Vertragspartner beschlossen.

1. Änderung der ersten vertraglichen Anmerkungen zur Leistung nach der
Nr. 1
Bei Gemeinschaftspraxen wird die Höhe der Ordinationsgebühr als arithmetischer Mittelwert der Ordinationsgebühren der beteiligten Ärzte, zuzüglich eines prozentualen Aufschlages von
– 10 % für Gemeinschaftspraxen zwischen Hausärzten (Allgemeinärzten, Praktischen Ärzten, Hausärztlichen Internisten, Hausärztlichen Kinderärzten) oder Fachärzten derselben Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnung
– 5 % je Fachgruppe bei Gemeinschaftspraxen zwischen Fachärzten verschiedener Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnungen, maximal 35 %
– 5 % je Fachgruppe bei Gemeinschaftspraxen zwischen Fachärzten und Hausärzten (die beteiligten Hausärzte zählen insgesamt als eine Fachgruppe), maximal 35 %
errechnet.

2. Änderung der dritten vertraglichen Anmerkung zur Leistung nach der
Nr. 1
Für einen Arzt, der seine vertragsärztliche Tätigkeit unter mehreren Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnungen ausübt, wird die Höhe der Ordinationsgebühr als arithmetischer Mittelwert der Ordinationsgebühren der in Nr. 1 aufgeführten Arztgruppen errechnet.
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