ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2002Drogensucht: Erste Hilfe im Notfall

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Drogensucht: Erste Hilfe im Notfall

PP 1, Ausgabe Mai 2002, Seite 198

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LNSLNS Film soll Abhängigen die Angst vor dem Notarzt nehmen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, hat Mitte April in Berlin gemeinsam mit dem Drogenhilfeverein Fixpunkt den Film „Abgedrückt – Hilfe im Drogennotfall“ vorgestellt. Der Film wurde vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium gefördert und richtet sich an Abhängige und Menschen, die mit Abhängigen zu tun haben. Ehemalige Abhängige und Substituierte spielen darin eine Notfallszene nach. Sie zeigen, wie Außenstehende falsch und wie sie richtig darauf reagieren, wenn ein Konsument eine Überdosis genommen hat – von der Wiederbelebung über die stabile Seitenlage bis hin zum Spritzen des Opiatantagonisten Naloxon. Der Film soll Abhängigen die Angst davor nehmen, dass der Notarzt die Polizei mitbringt.
„Abgedrückt – Hilfe im Drogennotfall“ ist ein Lehrfilm. Er ist nicht für öffentliche Aufführungen gedacht und richtet sich an Einrichtungen der Drogenhilfe oder an Ärzte, die mit Abhängigen zu tun haben. Er kann für zwölf Euro bestellt werden bei: Fixpunkt e.V., Boppstraße 7, 10967 Berlin, Telefon: 0 30-6 93 22 60, E-Mail: mobilix@fixpunkt.org.
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