ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2002Arztzahlen: Jugendpsychiater unerwähnt

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Arztzahlen: Jugendpsychiater unerwähnt

PP 1, Ausgabe Mai 2002, Seite 213

Wilczkowiak, Peter

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LNSLNS Ihr Artikel gibt zu bedenken, dass die Arztversorgung nicht mehr gegeben ist. Gleichzeitig fällt mir aber bei dem Artikel auf, dass die Kinder- und Jugendpsychiater gar nicht erwähnt werden. Gerade in diesem Bereich kommt es zu katastrophalen Engpässen, weil die Bedarfsplanung der KBV, hier allerdings besonders vertreten durch die niedersächsische KV, eine adäquate Versorgung der Bevölkerung durch kinder- und jugendpsychia-
trische Leistungen nicht mehr zulässt. Die Wartefristen bei Kinder- und Jugendpsychiatern betragen zurzeit rein fiktiv ein Dreivierteljahr, teilweise länger, für Notfälle etwas kürzer, wobei die Notfälle in der Regel in die Klinik eingewiesen werden müssen, da Kinder- und Jugendpsychiater auch mal schlafen müssen. Die Versorgung in diesem Gebiet sollte überprüft werden und ein wenig auch auf die Praktiker vor Ort gehört werden, die die mangelhafte Versorgung immer wieder betonen und kundtun. Nachwuchs im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich gibt es so gut wie nicht, die Kliniken werden nicht verlassen, Niederlassungen sind nicht attraktiv und mit großen Sorgen für die Zukunft belastet.
Dr. med. Peter Wilczkowiak, Stöteroggestraße 72, 21339 Lüneburg
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