ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2002Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ)

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Köln, – einerseits – und der AOK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bonn, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, K.d.ö.R., Essen, der Bundesverband der Innungskrankenkassen, K.d.ö.R., Bergisch Gladbach, der Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, K.d.ö.R., Kassel, die See-Krankenkasse, K.d.ö.R., Hamburg, und die Bundesknappschaft, K.d.ö.R., Bochum, – andererseits – vereinbaren auf der Grundlage des § 1 Abs. (2) des Bundesmantelvertrages-Ärzte folgende Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ):

Zu Kapitel B des BMÄ

1. Änderung der ersten vertraglichen Anmerkungen zur Leistung nach der Nr. 1
Bei Gemeinschaftspraxen wird die Höhe der Ordinationsgebühr als arithmetischer Mittelwert der Ordinationsgebühren der beteiligten Ärzte, zuzüglich eines prozentualen Aufschlages von
– 10 % für Gemeinschaftspraxen zwischen Hausärzten (Allgemeinärzte, Praktische Ärzte, Hausärztliche Internisten, Hausärztliche Kinderärzte) oder Fachärzten derselben Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnung
– 5 % je Fachgruppe bei Gemeinschaftspraxen zwischen Fachärzten verschiedener Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnungen, maximal 35 %
– 5 % je Fachgruppe bei Gemeinschaftspraxen zwischen Fachärzten und Hausärzten (die beteiligten Hausärzte zählen insgesamt als eine Fachgruppe), maximal 35 %
errechnet.

2. Änderung der dritten vertraglichen Anmerkungen zur Leistung nach der
Nr. 1
Für einen Arzt, der seine vertragsärztliche Tätigkeit unter mehreren Gebiets- und/oder Schwerpunktbezeichnungen ausübt, wird die Höhe der Ordinationsgebühr als arithmetischer Mittelwert der Ordinationsgebühren der in Nr. 1 aufgeführten Arztgruppen errechnet.

Die Vereinbarung tritt am 1. Juli 2002 in Kraft.
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