ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2002Ostdeutschland: Kein Anreiz zur Niederlassung

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Ostdeutschland: Kein Anreiz zur Niederlassung

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LNSLNS Neue Bundesländer unterversorgt
Auf erhebliche Probleme in der psychotherapeutischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern weist die Interessengemeinschaft ärztlicher und Psychologischer Psychotherapeuten Mecklenburg-Vorpommern (IG) hin. Wartezeiten von mehreren Monaten auf ein Erstgespräch und von bis zu einem Jahr auf einen Therapieplatz seien die Regel. Dass die psychotherapeutische Versorgung in den neuen Bundesländern nur zu 50 Prozent abgesichert sei, kritisierte bereits der 4. Ostdeutsche Kassenärztetag in Rostock in der Rostocker Erklärung.
In Mecklenburg-Vorpommern sind nur 82 ärztliche, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten niedergelassen – zum Vergleich: Bayern hat 3 251 zugelassene Psychotherapeuten. Als Hauptursache für die Unterversorgung sieht die IG die geringe Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Osten an, „die keinen qualifizierten Kollegen veranlassen, in unserem Bundesland eine Praxis zu eröffnen“.
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