ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2002Mitteilungen: Kurarztverträge – Verordnung von Heilmitteln

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Kurarztverträge – Verordnung von Heilmitteln

PP 1, Ausgabe Juli 2002, Seite 334

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LNSLNS Nach den vertraglichen Regelungen werden im Rahmen der kurärztlichen Behandlung Heilmittel – auch ortsgebundene und/oder kurortspezifische Heilmittel – auf dem Arzneiverordnungsblatt verordnet. Das „alte“ Muster 16 steht hierfür nicht mehr zur Verfügung. Die für den kurativen Bereich konzipierten Vordrucke können wegen der Besonderheiten nicht auf den kurärztlichen Sektor übertragen werden. Vor diesem Hintergrund hat die Kurärztliche Verrechnungsstelle bei der KV Westfalen-Lippe in Übereinstimmung mit dem Verband Deutscher Badeärzte angeregt, einen eigenen Vordruck als Anlage zu den Kurarztverträgen zu gestalten. Auf diesem Vordruck sind auch die ortsgebundenen und/oder kurortspezifischen Heilmittel zu verordnen. Zu beachten ist, dass dieser Vordruck nur für Verordnungen im Zusammenhang mit Kuren nach dem Kurarztvertrag gilt. Gleichzeitig bietet ein eigener Vordruck den Vorteil, eine exakte Zuordnung der Heilmittelverordnungen zu den jeweiligen Bereichen sicherzustellen.
Bei zeitgleicher Verordnung von Heilmitteln, die von unterschiedlichen Leistungserbringern abgegeben werden, ist jeweils ein separater Vordruck auszustellen. Die Erstausstattung der Kurärzte mit dem neuen Vordruck erfolgt nach Absprache mit der KÄV. Sollten Kurärzte nicht rechtzeitig mit dem neuen Vordruck ausgestattet werden, sind übergangsweise im 3. Quartal 2002 auch noch Verordnungen auf dem Arzneiverordnungsblatt (Muster 16) möglich.
Die Vertragsänderungen treten am 1. Juli 2002 in Kraft. Die vertraglichen Regelungen stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der beschlussfassenden Gremien der Vertragspartner, von der jedoch ausgegangen werden kann.
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