ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2002Prävention: Forum gegründet

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Prävention: Forum gegründet

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Höherer Stellenwert für Prävention: Ambulante Herzgruppe beim Sport Foto: dpa
Höherer Stellenwert für Prävention: Ambulante Herzgruppe beim Sport Foto: dpa
41 Institutionen beteiligen sich an der Plattform.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt will der Prävention einen höheren Stellenwert einräumen. Mit 41 Organisationen gründete sie deshalb am 11. Juli in Berlin das „Deutsche Forum Prävention und Gesund­heits­förder­ung“. Das Forum versteht sich als gemeinsame Plattform der Institutionen der Ärzte, Krankenkassen und Patienten, die Ziele und Inhalte der Prävention vereinbart, umsetzt und kommuniziert. Die Gründung geht auf einen Beschluss des „Runden Tisches“ zurück.
Die Beteiligten, darunter Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung, wollen in den kommenden Wochen in einer Rahmenvereinbarung Struktur, Aufgaben und Finanzierung festlegen.
Derzeit geben die Krankenkassen etwa 200 Millionen Euro im Jahr für Prävention aus. Dies werde langfristig nicht ausreichen, sagte Schmidt. Zusätzliche Investitionen seien notwendig. Nach dem Willen der Ministerin sollen Einnahmen aus der Alkohol- und Tabaksteuer an das Forum fließen. Zudem sollten sich die Unternehmen an der betrieblichen Prävention beteiligen.
Das Forum Prävention soll sich besonders mit Herzkreislauferkrankungen, der Gesund­heits­förder­ung in Kindergarten und Schule, der Prävention im Alter und der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung befassen.
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