ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2002Imagekampagne: Selbstauspeitschung
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LNSLNS . . . Die Verpflichtung des Hippokrates „Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein“, wird grob missachtet. Politische Definitionen von ausschließlich an ökonomischen Interessen orientierter Wirtschaftlichkeit werden an deren Stelle gesetzt.
Die mehr als perverse Logik der belohnten Leistungsverweigerung gegenüber unseren Patienten, die durch unsere Standesvertretung mit initiiert wird, ist die Fortsetzung der Budgetierung mit ihren Regressen und pseudowirtschaftlichen Grundgedanken. Die nächste Steigerung kann nur noch sein: Öffentliche Selbstauspeitschung der Ärzte, weil sie einen unwürdigen Beruf gewählt haben!
Die Kassenärztliche Vereinigung ist lange nicht mehr unsere ärztliche Vertretung. Sie pervertiert unsere Tätigkeit als Ärzte, indem sie erlaubt, dass Ärzte nicht mehr ärztlich handeln dürfen, sondern unsinnige Gesundheitspolitik umsetzen müssen . . .
Dr. Götz Rübsaamen,
Dr. Karl-Joachim Himmer, Jahnstraße 38, 83278 Traunstein
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