ArchivDeutsches Ärzteblatt41/1996Praxisbudgets: Schnell und wundersam

SPEKTRUM: Leserbriefe

Praxisbudgets: Schnell und wundersam

Richter, Andreas

Zu dem von der KBV vorgelegten und der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KBV beschlossenen neuen Vergütungsmodell (Berichterstattung in Heft 36/1996 und 38/1996)
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LNSLNSLNSLNS Bei der Durchsicht des Ärzteblattes 36/1996 wollte ich meinen Augen nicht trauen. Vor etwa einem Jahr wurde uns an gleicher Stelle vollmundig von dem KBV-Vorstand ein neuer EBM angepriesen, der die Abrechnungsprobleme der Kassenärzteschaft lösen soll. Wie allgemein bekannt, endete dieses Wunderwerk im Laufe des Jahres 1996 in einem Fiasko . . .
Statt dessen wird uns jetzt ein erneutes Vergütungsmodell angepriesen, das uns arztbezogene Praxisbudgets auf angeblich betriebswirtschaftlicher Grundlage bringen soll. Um diese betriebswirtschaftliche Grundlage aber erst zu erhalten, will, so Herr Dr. Schorre, der KBV-Vorstand in nächster Zeit Fragebogen an einige Praxen verschicken. Das Ergebnis dieser Erhebung soll aber lediglich das bereits beschlossene System untermauern. Mir scheint, daß hier wieder sehr schnell und auf wundersame Weise ein völlig neues Vergütungsmodell aus der Taufe des KBV-Vorstandes gehoben wurde. Diesem fehlt aber insbesondere eine fundierte betriebswirtschaftliche Grundlage. Hier haben andere Berufsverbände schon mehr geleistet. Insbesondere der Berufsverband der Urologen hat in repräsentativen Praxen durch Wirtschaftsprüfer betriebswirtschaftliche Daten erheben lassen . . .
Dr. med. Andreas Richter, Stuttgarter Straße 48, 74321 Bietigheim-Bissingen
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