ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2002Festzuschuss: So soll es funktionierten

POLITIK

Festzuschuss: So soll es funktionierten

Dtsch Arztebl 2002; 99(41): A-2671 / B-2277 / C-2141

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LNSLNS - Bei Arzneimitteln wird pro Wirkstoffgruppe eine Referenzsubstanz definiert. Ihr Preis wird von der Krankenkasse übernommen, egal welcher Wirkstoff einer Gruppe verordnet wird.
- Der Festzuschuss wird als Satzungsleistung der Kasse festgelegt.
- Der Patient ist so medizinisch voll versorgt. Möchte er ein teureres Medikament, muss er die Differenz zum Festzuschuss selbst bezahlen. Das bisherige Alles-oder-nichts-Prinzip wird aufgehoben. Für chronisch Kranke kann die Zuzahlung entfallen.
- Krankenkassen könnten mehr bezahlen als den Preis für die Referenzsubstanz, um sich positiv von Wettbewerbern abzuheben.
- Für die Festlegung der Festzuschüsse könnte man sich an den Referenzpräparaten orientieren, die Prof. Dr. Ulrich Schwabe jährlich im „Arzneiverordnungs-Report“ aufführt. So ließen sich zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen.
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