ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2002Gehalt: Forderung – Gleiches Geld für gleiche Arbeit

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Gehalt: Forderung – Gleiches Geld für gleiche Arbeit

Dtsch Arztebl 2002; 99(41): A-2695 / B-2298 / C-2162

Brusis, T.

Zur Bezahlung der Ärzte im Praktikum:
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LNSLNS Ein neu eingestellter AiP übergab mir vor wenigen Tagen ein Merkblatt für den ausbildenden Arzt, erstellt vom Regierungspräsidium Köln, welches Informationen über den Status des Arztes im Praktikum enthält. Daraus geht eigentlich lediglich hervor, dass der Arzt im Praktikum ein Berufsanfänger ist. Er ist Arzt in der Ausbildung und darf nur unter Aufsicht approbierter Ärzte tätig sein. Lediglich zwei Tätigkeiten sind ihm verwehrt: der Einsatz als alleiniger Arzt auf einem Rettungswagen und die Vertretung von niedergelassenen Ärzten in der Praxis.
Nach meiner Ansicht gibt es daher gar keinen vernünftigen oder rechtlichen Grund, einen AiP schlechter zu honorieren als einen anderen Arzt, der in der Weiterbildung ist. Dafür spricht auch die Tatsache, dass die gesamte AiP-Zeit ohne Einschränkung auf die Facharztweiterbildungszeit anerkannt wird. Hier muss der alte sozialpolitische Grundsatz gelten: Gleiches Geld für gleiche Arbeit . . .
Prof. Dr. med. T. Brusis, Kliniken der Stadt Köln, Klinik für HNO-Heilkunde, Krankenhaus Holweide, Neufelder Straße 32, 51067 Köln
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