Supplement: Praxis Computer

Elektronische Gesundheitsakte

Dtsch Arztebl 2002; 99(41): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Ein Teil der elektronischen Gesundheitsakte „akteonline“ (siehe PC 2/02) wird an der Universitäts-Frauenklinik in Münster erprobt. Patientinnen aus dem Bereich der Geburtshilfe können noch im Kreißsaal nach der Geburt ein digitales Foto ihres Neugeborenen per E-Mail an Verwandte und Freunde schicken lassen. Parallel dazu kann das Bild als Start einer elektronischen Gesundheitsakte für das Kind in „akteonline“ abgelegt werden, ebenso wie die Dokumentation der kindlichen Vorsorgeuntersuchungen U1 und U2. Integrierte zeitgesteuerte Trigger erinnern die Eltern per E-Mail an die nächsten Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen.
Zusätzlich wird die Gesundheitsakte auch im Brustzentrum Münster angeboten. Die bereits elektronisch verfügbaren Ambulanzbriefe, Entlassungsbriefe nach stationären Aufenthalten, OP-Berichte und Tumorkonferenz-Protokolle kann der behandelnde Arzt, wenn die Patientin zustimmt, automatisiert in die elektroni-sche Gesundheitsakte der Patientin übertra-gen. Mittelfristig sollen auch Röntgenbefunde und Laborergebnisse, die in Papierform vorliegen, über ein Faxgerät sicher an einen „akteonline“-Server übermittelt und in die elektronische Akte eingespeist werden. KBr
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