ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2002Der kranke Arzt: Tabu brechen

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Der kranke Arzt: Tabu brechen

PP 1, Ausgabe Oktober 2002, Seite 436

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In dem Band "Sprechzimmergeschichten – Heilsame Momente" (Peter Hammer Verlag 2002) beschreibt Thomas Ripke auf amüsante Weise Begegnungen mit Patienten.
In dem Band "Sprechzimmergeschichten – Heilsame Momente" (Peter Hammer Verlag 2002) beschreibt Thomas Ripke auf amüsante Weise Begegnungen mit Patienten.
Selbsthilfegruppen für Ärzte und Psychologen
Ärzte und Psychologen werden ebenso häufig krank wie ihre Patienten. Für sie scheint es jedoch wesentlich schwieriger, sich mit ihrer Erkrankung zu „outen“ und Hilfe zu suchen, als für andere Berufsgruppen. Dies gilt für somatische Erkrankungen, aber besonders für psychische, die zusätzlich mit einem Stigma versehen sind. Der krebskranke Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Thomas Ripke wollte dieses Tabu brechen und machte unter anderem mit dem Artikel „Der kranke Arzt – Chance zum besseren Verständnis des Patienten“ (DÄ, Heft 5/2000) auf das Thema aufmerksam. Es gab zahlreiche Reaktionen auf den Beitrag. Im Mai 2001 initiierte der inzwischen verstorbene Arzt eine Tagung an der Universität Heidelberg, die Betroffenen zum Austausch von Erfahrungen diente. Die Idee entstand, Selbsthilfegruppen ausschließlich für kranke Ärzte und Psychologen zu gründen. Inzwischen treffen sich in bislang fünf Regionalgruppen regelmäßig rund 50 Betroffene. Adressen und Ansprechpartner sind im Internet unter www.der-kran ke-arzt.de („Netzwerk“ anklicken) zu finden.
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