ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2002Umfrage: Angst vor Terror rangiert vorn

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Umfrage: Angst vor Terror rangiert vorn

PP 1, Ausgabe Oktober 2002, Seite 436

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R+V Versicherung befragt jährlich 2 500 Bürger zu ihren Ängsten.
Die Bundesbürger fühlen sich zunehmend unsicher. Am stärksten ist im Vergleich zum Vorjahr die Angst vor Terroranschlägen gestiegen. Nachdem sie jahrelang die geringste Sorge der Deutschen war, liegt sie erstmals auf Platz zwei des Bedrohungsprofils. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung, die das R+V (Raiffeisen und Volksbanken Versicherung) Infocenter für Sicherheit und Vorsorge in Wiesbaden seit 1991 jährlich in Auftrag gibt.
„Die Angst vor Terror rangiert hinter den Befürchtungen vor einem Anstieg der Lebenshaltungskosten und vor der Verschlechterung der Wirtschaftslage“, sagte Rita Jakli, Leiterin des Info-Centers. Auf Platz fünf der Ängste-Skala rangiert die Befürchtung, im Alter ein Pflegefall zu werden, gefolgt von der Angst vor einer schweren Erkrankung. 38 Prozent der Befragten haben davor große oder sehr große Angst.
Für die Studie lässt das Center etwa 2 500 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Ängsten befragen. Sie sollen Lebensrisiken und Straftaten auf einer Skala von 1 („gar keine Angst“) bis 7 („sehr große Angst) einstufen.
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