ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2002Psychotherapie: Gegen Aufspaltung

NACHRICHTEN

Psychotherapie: Gegen Aufspaltung

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ärztliche Psychotherapeuten aus gemischten Verbänden formieren sich.
Das kürzlich gegründete „Ärzteforum Psychotherapeutischer Verbände“ zielt darauf, die Interessen ärztlicher Psychotherapeuten zu vertreten, die in „gemischten“ psychotherapeutischen Berufsverbänden organisiert sind.
In gemischten Verbänden sind ärztliche, Psychologische und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten gemeinsam organisiert. Das Ärzteforum wendet sich als politische Formierung gegen eine „Aufspaltung der Psychotherapie in eine rein ärztliche oder rein psychologische“. Dies schade vor allem den Patienten. Bisher werden die Interessen ärztlicher Psychotherapeuten von der Ständigen Konferenz ärztlicher psychotherapeutischer Verbände vertreten – die sich im Gegensatz zum Ärzteforum hauptsächlich aus ärztlichen Berufsverbänden zusammensetzt. Das Ärzteforum, dem bislang neun Berufs- und Fachverbände angehören, darunter der Bun-desverband für Vertragspsychotherapie e.V. (BVVP) und die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V. (DGPT), setzt sich ein für die Weiterentwicklung der qualifizierten ambulanten Richtlinienpsychotherapie und „gegen alle Tendenzen zu deren Verwässerung“. In der Ausbildung wird die Methodenorientierung als unverzichtbar angesehen.
Weitere gemischte Verbände können sich dem Ärzteforum anschließen. Informationen: Ärzteforum, Johannisbollwerk 20, 20459 Hamburg, Telefon: 0 40/3 19 26 19, Fax: 0 40/3 19 43 00, E-Mail: psa@dgpt.de
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote