ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2002Versorgungswerke: Weitere Benachteiligung
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LNSLNS Eine weitere Benachteiligung der Ärzte und Ärztinnen in den Versorgungswerken besteht darin, dass sie nicht – wie Ärzte in der gesetzlichen Rentenversicherung – vorzeitig in den Altersruhestand gehen können, wenn sie schwerbehindert sind. Frauen, die ihr Leben lang Haushalt, Kindererziehung und Beruf unter einen Hut bringen mussten, können nicht eine vorgezogene Altersrente ohne Abzüge (wie die vorzeitige Altersrente für Schwerbeschädigte) beantragen. Diese im Sozialgesetz verankerten Nachteilsausgleiche für Schwerbehinderte und berufstätige Frauen und Mütter gelten nur für Ärzte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Welchen Unterschied macht hier der Gesetzgeber? Ist er mit dem Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz vereinbar?
U. Marsch-Mattenklott, Am Meerberg 24, 38124 Braunschweig
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