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Dtsch Arztebl 2002; 99(42): A-2801 / B-2259 / C-2051

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LNSLNS Chargenrückruf des Influenzaimpfstoffs Influsplit – Von dem Influenzaimpfstoff Influsplit SSW® 2002/2003 der Charge 187 16 B9 wurden zwei Spritzen wegen potenzieller mikrobiologischer Kontamination reklamiert. Diese beiden Spritzen fielen aufgrund starker Trübung und Überfüllung auf. Nach Überprüfung des Herstellungsprozesses dieser Charge geht die Firma GlaxoSmithKline davon aus, dass es sich bei den reklamierten Spritzen um isolierte Einzelfälle handelt. Weitere Reklamationen aus dieser Charge sind nicht bekannt. Dennoch hat GlaxoSmith-Kline sich – in Absprache mit dem Paul-Ehrlich-Institut – zum Rückruf der gesamten Charge entschlossen. Die Charge 187 16 B9 wurde im Juni 2002 hergestellt und ab dem 30. August 2002 als Bündelpackung in den Verkehr gebracht.
Die Ware kann unfrei und ungekühlt an folgende Adresse zurückgeschickt werden: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Retourenabteilung/Rückruf, Industriestraße 32–36, 23843 Bad Oldesloe. Impfstoffe dieser Charge, die sich in Arztpraxen befinden, können über die Apotheke zurückgeschickt werden. Ersatzware wird vom Hersteller umgehend und kostenfrei geliefert.

Ohne Konservierungsmittel – Mit HBVAXPRO® 5 µg für Kinder und Heranwachsende bringt Aventis Pasteur MSD seinen Hepatitis-B-Impfstoff Gen H-B-Vax® K ohne Konservierungsmittel auf den Markt. Das neue Produktionsverfahren ermöglicht eine optimale Faltung (Tertiärstruktur) und Stabilität des rekombinanten Hepatitis-B-Oberflächenantigens (HBsAg), welches immunologisch nicht vom natürlichen HBsAg zu unterscheiden ist. Dies bedeutet, dass bereits eine Antigenmenge von 5 µg pro Dosis für Kinder und Heranwachsende eine hohe Immunogenität gewährleistet. Die Grundimmunisierung mit HBVAXPRO 5 µg erfolgt durch drei Injektionen im Schema 0–1–6 Monate.

Zoloft – Das Antidepressivum Sertralin (Zoloft®) unterscheidet sich nach Angaben der Firma Pfizer GmbH von anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) durch einen schnellen Wirkeintritt. Laut Fachinformation kann das Präparat bereits nach sieben Tagen antidepressiv wirken. Die effektive Dosis liegt bei 50 mg Sertralin pro Tag, sie kann bei Non-Response beziehungsweise bei schwer erkrankten oder hospitalisierten Patienten schrittweise auf 200 mg pro Tag erhöht werden.

FlexPen-Injektionssystem – Das neue Insulin-Injektionssystem von Novo Nordisk bietet nach Angaben des Herstellers mehr Sicherheit, kombiniert mit einer einfachen Handhabe bei der Zufuhr des schnell wirksamen Insulinanalogons NovoRapid® und des NPH-Verzögerungsinsulins Protaphan®. Große Zahlen und präzise Einerschritte sollen dem Diabetiker die Injektion erleichtern. Die Dosisanzeige geht während der Injektion wieder auf null zurück und ermöglicht damit eine exakte Kontrolle der Insulinabgabe.

Antimigren – Mit Antimigren® (Pascoe GmbH) steht Migränepatienten ein homöopathisches Schmerzmittel zur Verfügung. Nach Angaben des Herstellers zeigte die zweijährige Doppelblinduntersuchung, dass die regelmäßige Einnahme Häufigkeit, Dauer und Intensität der Migräneattacken reduzierte und die Einnahme herkömmlicher Schmerzmittel deutlich vermindert werden konnte. Im Vordergrund der Behandlung steht nicht die Akuttherapie, sondern die Umstimmung des Organismus durch fünf aufbereitete Arzneipflanzen im Sinne einer Regulationstherapie. EB
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