ArchivDeutsches Ärzteblatt41/1996Giftinformation: Von Ärzten gut genutzt

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Giftinformation: Von Ärzten gut genutzt

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LNSLNS HANNOVER. Das Giftinformationszentrum Nord in Göttingen hat nach Angaben des Niedersächsischen Sozialministeriums bereits im ersten Halbjahr seines Bestehens mehr als 8 600 Anfragen registriert. Knapp die Hälfte der Ratsuchenden waren medizinische Fachleute.
Wie das Ministerium mitteilte, werden am häufigsten, nämlich in 36 Prozent aller Fälle, Informationen über Medikamente abgefragt. 29 Prozent der Beratungen betreffen chemische Produkte, vor allem die im Haushalt verwendeten Wasch- und Reinigungsmittel. Weniger häufig besteht ein Vergiftungsverdacht mit Nahrungs- und Genußmitteln (7 Prozent), Kosmetika und Schädlingsbekämpfungsmitteln (je 4 Prozent). Das Giftinformationszentrum Nord ist am Zentrum für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Göttingen angesiedelt und berät im 24-Stunden-Dienst Betroffene, besorgte Eltern sowie Ärzte, Behörden und andere Institutionen aus den Ländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Für medizinisches Fachpersonal ist das Giftinformationszentrum unter folgenden Nummern zu erreichen: Tel 05 51/38 31 80, Fax 3 83 18 81. WZ

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