ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2002Weiterbildungsreform: Einigung erzielt

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Weiterbildungsreform: Einigung erzielt

Dtsch Arztebl 2002; 99(44): A-2892 / B-2460 / C-2304

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Der Hausarzt der Zukunft ist der in fünf Jahren weitergebildete „Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin“. Foto: phalanx
Der Hausarzt der Zukunft ist der in fünf Jahren weitergebildete „Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin“. Foto: phalanx
Inhalte des Gebiets „Innere Medizin und Allgemeinmedizin“ festgelegt
Der Hausarzt der Zukunft nimmt Gestalt an: Unter der Moderation des Vorsitzenden der Weiterbildungsgremien der Bundes­ärzte­kammer, Dr. med. H. Hellmut Koch, haben der Berufsverband Deutscher Internisten, der Berufsverband der Allgemeinärzte Deutschlands, die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und der Berufsverband Hausärztlicher Internisten die Weiterbildungsinhalte für das neue Gebiet „Innere Medizin und Allgemeinmedizin“ festgelegt. Sie setzten damit einen Beschluss des diesjährigen 105. Deutschen Ärztetags in Rostock um.
Der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer begrüßte, dass es „nach langen Beratungen und Diskussionen gelungen ist, über Einzelinteressen hinweg die Inhalte der zukünftigen Weiterbildung zum Hausarzt festzulegen“. Sowohl über die allgemein-internistischen als auch über die spezifisch hausärztlichen Weiterbildungsinhalte, die im Rahmen eines zweijährigen Weiterbildungsabschnitts in der ambulanten hausärztlichen Versorgung erworben werden, haben sich die Berufsverbände und Fachgesellschaften der Bundes­ärzte­kammer zufolge in großer Übereinstimmung verständigt. Die bislang bestehende Dualität zwischen den hausärztlichen Internisten und den Allgemeinärzten werde jetzt durch den einheitlichen fünfjährigen Weiterbildungsgang zum „Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin“ abgelöst.

Der Hausarzt der Zukunft ist der in fünf Jahren weitergebildete „Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin“. Foto: phalanx
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