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LNSLNS Vor einigen Wochen stellte sich eine alte Dame mit einer Hautveränderung sehr nahe am linken Augeninnenwinkel bei mir vor, klinisch ohne Zweifel ein Basaliom. Sie war in Begleitung ihrer Tochter und einer Betreuerin. Ich besprach die Diagnose, ihre Relevanz, den geplanten Eingriff einschließlich plastischer Defektdeckung etc. ausführlich. Patientin und Begleitpersonen drängten sehr zu einem ambulanten Vorgehen, obwohl ein stationärer Aufenthalt durchaus erwägenswert und ausdrücklicher Wunsch des Hausarztes war. Nach nochmaliger Diskussion der familiären Betreuung, Basismedikation und Organisation der postoperativen Verbandswechsel vereinbarten wir schließlich den Op.-Termin. Das ganze Gespräch dauerte letztendlich über 30 Minuten.
Obwohl hier der Inhalt von Nr. 34 GOÄ zweifellos erfüllt ist – zumal das Basaliom ja eine maligne Erkrankung der Haut darstellt – und darüber hinaus die insgesamt deutlich höheren Kosten des stationären Aufenthaltes vermieden wurden, hat die Postbeamten-B-Krankenkasse die Ziff. 34 gestrichen, die Patientin übernimmt sie jetzt selbst.
Ich frage mich, wofür dann überhaupt diese Ziffer in der GOÄ erscheint?
Dr. Ann Baumgartner,
Sundgauallee 92 a, 79110 Freiburg
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