ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2002Behandlung lumbaler Wurzelkompressionssyndrome: Facetteninfiltration durchführen

MEDIZIN: Diskussion

Behandlung lumbaler Wurzelkompressionssyndrome: Facetteninfiltration durchführen

Dtsch Arztebl 2002; 99(44): A-2946 / B-2500 / C-2344

Fox, Thomas

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LNSLNS Zahlreiche Autoren gehen davon aus, dass Rückenschmerzen in erster Linie von den kleinen Wirbelgelenken verursacht werden. (3) Es wird dann von einer mechanischen Ursache der Rückenschmerzen vermutet.
Die Kernspintomographie kann die Bandscheibe und die kleinen Wirbelbogengelenke gut darstellen. Damit ist eine ausreichende Beurteilung der Bewegungssegmente möglich. – Vieles weist auf eine Kombination mit Bandscheibendegeneration und Facettensyndrom hin (2) (Fidler M: Back-pain without direct root involvement. Presented at International Society Study Lumbar Spine, Paris 1981.
Auf der anderen Seite lassen die fehlenden Langzeiterfolge von operativen Maßnahmen Abstand gewinnen. (1)
Daher sollte eine Facetteninfiltration, die ohne Gefahr für den Patienten ambulant möglich ist, vor operativen Maßnahmen erfolgen.

Literatur
1. Krähe T, Zielke K: Stabilisierung des lumbosakralen Abschnitts durch distrahierende posterolaterale Spondylodese über den geteilten Sakralstabaufbau nach Zielke. Z Orthop 1986; 124: 713–725.
2. Schellinger D, Werner L, Ragsdale B D, Patronas N J: Facet joint disorders and their role in the production of back pain and sciatica. Radiographics 1987; 7: 923–944.
3. Ray C D: Percutaneos radiofrequency facet nerve blocks: Treatment of the mechanical lowback syndrome. Radionics Procedure Techniques Series 1982.

Dr. med. Thomas Fox
Radiologische Praxis am Krankenhaus St. Josef
Klosterstraße 14
66125 Saarbrücken

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