VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(44): A-2965 / B-2509 / C-2353

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Im Rahmen des 4. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in München überreichen Burkhard Blettermann (l.), Mundipharma, und Prof. Eberhard Klaschik (r.), DGP, den mit 5 000 Euro dotierten Preis an Dr. Gian Domenico Borasio (2. v. l.) und seine Arbeitsgruppe Dagmar Kaub-Wittemer, Maria Wasner, Christian Neudert (3., 4., 5. v. l.) und Veronika Querner (nicht im Bild). Foto: Mundipharma GmbH
Im Rahmen des 4. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in München überreichen Burkhard Blettermann (l.), Mundipharma, und Prof. Eberhard Klaschik (r.), DGP, den mit 5 000 Euro dotierten Preis an Dr. Gian Domenico Borasio (2. v. l.) und seine Arbeitsgruppe Dagmar Kaub-Wittemer, Maria Wasner, Christian Neudert (3., 4., 5. v. l.) und Veronika Querner (nicht im Bild). Foto: Mundipharma GmbH
Förderpreis Palliativmedizin – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., Dotation: 5 000 Euro, gestiftet durch die Firma Mundipharma GmbH, Limburg/Lahn, an Dr. med. Gian Domenico Borasio, Leitender Oberarzt der Interdisziplinären Palliativmedizinischen Einrichtung des Universitätsklinikums München-Großhadern. Der Preisträger wurde gewürdigt in Anerkennung seiner Arbeit zur Amyotrophen Lateralsklerose.



René-Leriche-Preis – verliehen anlässlich des 16. Speyerer Tages der Akademie für Neuraltherapie/diagnostisch-therapeutische Lokalanästhesie, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. med. Thomas Karl Weinschütz, Kiel, in Würdigung seiner Tätigkeit auf dem Gebiet der Schmerzbehandlung, insbesondere auf dem Gebiet der Neuraltherapie und der diagnostisch-therapeutischen Lokalanästhesie, der Akupunktur in Forschung, Lehre, und in der Praxis.
Der mit 1 000 Euro dotierte Hermann-Voss-Preis der Akademie für Neuraltherapie ging an Dr. med. Sabine Hesselbarth, Oberärztin am Schmerzzentrum in Mainz. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Erkenntnisse bei der Schmerzbehandlung, insbesondere bei alten Menschen, und ihre erfolgreiche Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der Neuraltherapie/diagnostisch-therapeutische Lokalanästhesie.

Preis „Molecular Bioanalytics – verliehen durch die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V., gestiftet von der Firma Roche Diagnostics GmbH, Dotation: 50 000 Euro, in Würdigung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der molekularbiologischen und biochemischen Analytik für die medizinische Diagnostik und Therapie. Der Preis für das Jahr 2002 ging an Dr. Richard P. Haugland, Gründer und Vorsitzender der Firma Molecular Probes aus Eugene, Oregon, und an Prof. Dr. Lubert Stryer, Stanford University, School of Medicine, Stanford, Kalifornien.
Die Wissenschaftler erhielten den Preis in Würdigung ihres Lebenswerks sowie der Entwicklung von Anwendungen des Fluorescence Resonance Energy Transfer.

Oskar-Kuhn-Preis – verliehen durch die „Bleib Gesund Stiftung“, Dotation: 12 800 Euro, in Würdigung „herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Gesundheitskommunikation“.
Der Praxispreis ging an den Kulturreferenten Christan Heeck und die Marketingbeauftragte Anna Wiesmann, Universitätsklinikum Münster, für ihr Projekt „Kultur im Pulse“.
Mit einer „lobenden Anerkennung“ bedachte die Jury die Filmdokumentation „Gesund werden im Alter?“ des Journalisten Dr. Hermann Sturm aus der SWR-Reihe „Das 3. Leben“. Das Projekt ist 1993 angelaufen und begleitet das Leben von 30 Menschen nach ihrer Pensionierung.
Der Wissenschaftspreis ging an Dr. Svenja Sachweh in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „Kommunikation in der Altenpflege“. Mit dem Projekt macht die Sprachwissenschaftlerin auf kommunikative Missstände im Umgang mit kranken alten Menschen aufmerksam. Ihre Untersuchung beleuchtet die im Pflegealltag gebräuchliche Kommunikation.

Ruhr-Preis für Kunst und Wissenschaft – verliehen durch die Stadt Mülheim an der Ruhr, an Prof. Dr. med. Rainer Seibel, Leiter des Radiologie-Instituts der Universität Witten/Herdecke in Mülheim an der Ruhr.

Carl-Ludwig-Schleich-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. anlässlich ihres Jahreskongresses in Nürnberg, gestiftet von der Firma Janssen-Cilag für Arbeiten auf dem Gebiet der Schmerztherapie, an Dr. med. Heike L. Rittner, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Freie Universität Berlin, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, in Würdigung ihrer Arbeit „Opioid peptide – expressing leucocytes: Identification, recruitment and simultaneously increasing inhibition of inflammatory pain“.

Oppenheim-Preis – jährlich zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten junger Ärzte auf dem Gebiet der Dystonien ausgeschrieben, gefördert und verliehen durch die Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V., Dotation 3 000 Euro, an Prof. Dr. med. Joachim K. Krauss, Neurochirurgische Klinik der Universität Mannheim, für seine Arbeit „Die chronische Pallidumstimulation bei Patienten mit zervikaler Dystonie und schweren zervikalen Dyskinesien mit zervikaler Myelopathie“ und an Privatdozent Dr. med. Andreas Kupsch, Neurologische Klinik der Charité Berlin, für seine Arbeit „Einfluss der Frequenz bei der pallidalen Tiefenhirnstimulation gegen primäre Dystonie“. EB
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