ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2002Grundsteinlegung: BÄK und KBV bauen in Berlin

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Grundsteinlegung: BÄK und KBV bauen in Berlin

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Einen Fußmarsch vom Zentrum der Macht entfernt residieren künftig die ärztlichen Spitzenorganisationen. Foto: Ines Engelmohr
Einen Fußmarsch vom Zentrum der Macht entfernt residieren künftig die ärztlichen Spitzenorganisationen. Foto: Ines Engelmohr
Die Ärzteschaft will 2004 mehrheitlich in der Hauptstadt vertreten sein.
Unmittelbar am S-Bahnhof Tiergarten wurde in der vergangenen Woche der Grundstein für das zweiteilige Bürogebäude gelegt, das Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Mitte 2004 beziehen wollen. Die KBV wird dort zunächst eine Dienststelle auf Mietbasis einrichten. Grund ist, dass die Zustimmung des Bundesgesundheitsministeriums zu ihrem kompletten Umzug von Köln an die Spree weiter aussteht. BÄK und DKG verlegen hingegen ihren Hauptsitz nach Berlin. Das neue Quartier liegt am Eingang zur so genannten Spreestadt Charlottenburg. Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm wies darauf hin, dass man von dort zu Fuß zu den Stätten der Macht wie Bundestag und Bundeskanzleramt laufen könne. „Das macht den Kopf frei“, bemerkte der Erste Vorsitzende der KBV. Die beiden lichten, transparenten Neubauten der Ärzteschaft sollen symbolisieren, dass man sich nicht abschotten werde.
Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der BÄK, begründete das Umzugsvorhaben damit, dass die Musik seit 1999 nun einmal in Berlin spiele. Wenn in Zukunft die drei Organisationen unter einem Dach säßen, werde ein Austausch leichter möglich. Dieser werde die gemeinsame Basis für die politische Arbeit stärken, erklärte Volker Odenbach, Vizepräsident der DKG.
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