ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2002Dokumentation: Stellungnahme zur PID

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Dokumentation: Stellungnahme zur PID

Dtsch Arztebl 2002; 99(45): A-2972 / B-2516 / C-2360

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Bei der PID werden außerhalb des Mutterleibes befruchtete Eizellen (hier: Intra-Cytoplasmatische Spermien-Injektion) genetisch untersucht. Foto: dpa
Bei der PID werden außerhalb des Mutterleibes befruchtete Eizellen (hier: Intra-Cytoplasmatische Spermien-Injektion) genetisch untersucht. Foto: dpa
Ergänzende Äußerung des Wissenschaftlichen Beirats im Internet
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hält an seiner Position fest, „wonach die Präimplantationsdiagnostik (PID) im Einzelfall bei Verdacht auf die Entstehung einer schwerwiegenden genetischen Erkrankung in engen Grenzen und unter Einhaltung strikter Verfahrensregeln aus medizinischen, ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten vertretbar ist“. Die kontroverse Diskussion habe gezeigt, dass eine rechtliche Klärung der Zulässigkeit der PID durch den Gesetzgeber notwendig sei, heißt es weiter in einer „Ergänzenden Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats zum Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik“. Der 105. Deutsche Ärztetag 2002 in Rostock hatte allerdings eine Entschließung verabschiedet, die auf ein gesetzliches Verbot der PID zielt (siehe DÄ, Heft 24/2002). Der Vorstand der BÄK hat sich bisher keine abschließende Meinung zur PID gebildet. Er sprach sich auf seiner Sitzung am 18. Oktober jedoch dafür aus, im Interesse der allseitigen Diskussion die „Ergänzende Stellungnahme“ in die umfassende Dokumentation des Deutschen Ärzteblattes „PID, PND, Forschung an Embryonen“ zu integrieren, die im Internet abrufbar ist unter
www.aerz teblatt.de/pid.
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