ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2002Maßnahmen bei Refluxlaryngitis

MEDIZIN: Referiert

Maßnahmen bei Refluxlaryngitis

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LNSLNS Die Prävalenz der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) bei Patienten mit laryngo-pharyngealen Erkrankungen ist wahrscheinlich größer als bislang angenommen.
Die Autoren führten eine prospektive Studie bei 26 Patienten mit posteriorer Laryngitis durch; 19 wiesen ein Erythem und Ödem der interarytaenoidealen Region auf. Zusätzlich wurde eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie und eine pH-Metrie durchgeführt. Eine
Refluxkrankheit fand sich in 43 Prozent, eine Hiatushernie in 43 Prozent und eine Helicobacter-pylori-positive Antrumgastritis in 23 Prozent. Unter einer medikamentösen Antirefluxtherapie beziehungsweise Eradikation von Helicobacter pylori kam es in 90 Prozent zu einem Verschwinden der laryngo-pharyngealen Symptome beziehungsweise der Laryngitis. w

Tauber S, Gross M, Issing WJ et al.: Association of laryngopharyngeal symptoms with gastroesophageal reflux disease. Laryngoscope 2002; 112: 879–886.

Dr. W. J. Issing, Abteilung für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marchioninistraße 15, 81377 München, E-Mail: wissing@hno.med.uni-muenchen.de

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