ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2002Lebensversicherung: Entfernung von Muttermalen

Versicherungen

Lebensversicherung: Entfernung von Muttermalen

Dtsch Arztebl 2002; 99(45): [67]

rco

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Beim Abschluss einer Lebensversicherung muss die operative Entfernung von Muttermalen mitgeteilt werden. Verletzt der Versicherte diese Mitteilungspflicht, so verliert er seinen Versicherungsschutz.
Die Klage eines Elternpaares gegen die Lebensversicherung ihres verstorbenen Sohnes wurde vom Oberlandesgericht Koblenz abgewiesen. Der junge Mann hatte 1995 eine Lebensversicherung abgeschlossen und dabei sämtliche Fragen nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen verneint. Doch zuvor waren ihm wiederholt Muttermale entfernt worden. Im August 1996 starb der Sohn an Hautkrebs. Die Versicherung weigerte sich, die Lebensversicherung auszuzahlen. Das Gericht sah die Weigerung als berechtigt an. Der Sohn habe, so die Richter, sein Hautkrebsrisiko arglistig verschwiegen. (Az.: 10 U 1950/99 OLG Koblenz) rco
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema