ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2002Weitere Beratungsthemen des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen zu Überprüfungen gemäß § 135 Abs. 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) vom 29. August 2002

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Weitere Beratungsthemen des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen zu Überprüfungen gemäß § 135 Abs. 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) vom 29. August 2002

PP 1, Ausgabe November 2002, Seite 515

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LNSLNS Der Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen überprüft gemäß gesetzlichem Auftrag für die vertragsärztliche Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten ärztliche Methoden daraufhin, ob der Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit nach gegenwärtigem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse als erfüllt angesehen werden können. Das Ergebnis der Überprüfung entscheidet darüber, ob eine Methode ambulant oder belegärztlich zulasten der GKV angewendet werden darf. Gemäß Nr. 5 der Richtlinien des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen über die Bewertung ärztlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 Abs. 1 SGB V (BUB-Richtlinien) veröffentlicht der vom Bundes­aus­schuss beauftragte Arbeitsausschuss „Ärztliche Behandlung“ diejenigen neuen oder bereits erbrachten vertragsärztlichen Methoden, die aktuell zur Überprüfung gemäß § 135 Abs. 1 SGB V anstehen.
In seiner Sitzung am 29. August 2002 hat der Arbeitsausschuss „Ärztliche Behandlung“ beschlossen, als weiteres prioritäres Thema die

„Photodynamische Therapie bei
pathologischer Myopie“

zu beraten.
Mit dieser Veröffentlichung soll den maßgeblichen Dachverbänden der Ärzte-Gesellschaften der jeweiligen Therapierichtung, Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Darüber hinaus sind auch Stellungnahmen von Spitzenverbänden der Selbsthilfe- und Patientenorganisationen sowie von Spitzenorganisationen der Hersteller entsprechender Medizinprodukte und -geräte willkommen.
Stellungnahmen sind anhand eines Fragenkataloges des Ausschusses innerhalb einer Frist von sechs Wochen nach dieser Veröffentlichung einzureichen. Den Fragenkatalog sowie weitere Erläuterungen erhalten Sie bei der Geschäftsführung des Arbeitsausschusses „Ärztliche Behandlung“ des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen, Auf dem Seidenberg
3 a, 53721 Siegburg, Telefon: 0 22 41/93 88 25/24

Köln, den 29. August 2002

Bundes­aus­schuss der Ärzte
und Krankenkassen

Der Vorsitzende
J u n g
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