ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2002Beratungsthema des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen zu Überprüfungen gemäß § 135 Abs.1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beratungsthema des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen zu Überprüfungen gemäß § 135 Abs.1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)

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LNSLNS Der Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen überprüft gemäß gesetzlichem Auftrag für die vertragsärztliche Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten ärztliche Methoden daraufhin, ob der Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit nach gegenwärtigem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse als erfüllt angesehen werden können. Das Ergebnis der Überprüfung entscheidet darüber, ob eine Methode ambulant zulasten der GKV angewendet werden darf.
Gemäß Nr. 5 der Richtlinien des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen über die Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 135 Abs. 1 SGB V (BUB-Richtlinien) gibt der vom Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen beauftragte Arbeitsausschuss „Familienplanung“ bekannt, dass in den nächsten Wochen das folgende Thema beraten wird:
„Screeningprogramme für
Gestationsdiabetes“

Mit dieser Veröffentlichung soll den maßgeblichen Dachverbänden der Ärzte-Gesellschaften sowie Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Darüber hinaus sind auch Stellungnahmen von Spitzenorganisationen der Selbsthilfe und Patientenorganisationen sowie von Spitzenorganisationen der Hersteller entsprechender Medizinprodukte und -geräte willkommen.
Stellungnahmen sind auf der Basis eines Fragenkatalogs des Arbeitsausschusses innerhalb einer Frist von vier Wochen nach dieser Veröffentlichung einzureichen.
Den Fragenkatalog erhalten Sie bei der
Geschäftsführung des Arbeitsausschusses „Familienplanung“ des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen, Auf dem Seidenberg 3 a, 53721 Siegburg

Siegburg, den 4. Oktober 2002

Bundes­aus­schuss der Ärzte
und Krankenkassen

Der Vorsitzende
J u n g
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