ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Plastische Chirurgie: Hilfe für Terroropfer

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Plastische Chirurgie: Hilfe für Terroropfer

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): A-3056 / B-2584 / C-2416

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Partner von placet: die Deutsche Rote Kreuz Kliniken Westend Foto: Susann Schiroslawski
Partner von placet: die Deutsche Rote Kreuz Kliniken Westend Foto: Susann Schiroslawski
Verein versorgt mittellose Patienten.

Das Plastisch-Chirurgische Centrum für Terroropfer e.V. (placet), das im vergangenen Jahr gegründet wurde, kann jetzt seine Arbeit aufnehmen. Ermöglicht wurde dies durch die Partnerschaft mit den Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kliniken Westend in Berlin, die gegen einen Tagessatz die verletzten Menschen versorgen. Der Verein kümmert sich um Menschen, die durch Krieg, ethnische Verfolgung, Folter oder Minen verstümmelt wurden und in ihren Herkunftsländern nicht angemessen versorgt werden können. Pro Operation benötige der Verein etwa 30 000 Euro, die durch Spenden finanziert werden müssen, erklärte Dr. med. Frank W. Peter, Facharzt für plastische Chirurgie der DRK Kliniken. Die erste Patientin, die in Berlin behandelt wird, ist die 20-jährige Yuliya Bodachevska aus der Ukraine. Unbekannte hatten die Frau bei einem Anschlag mit Benzin übergossen und angezündet. Die Brandwunden haben ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Wer die Arbeit von placet unterstützen möchte, kann sich informieren unter der Telefonnummer 0 30/8 60 98 60 oder im Internet unter www. placet-berlin.de. Spendenkonto: Berliner Bank, Bankleitzahl 100 200 00, Konto 2 741 700 000.
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