ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Herbstfest: Gedankenaustausch

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Herbstfest: Gedankenaustausch

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): A-3057 / B-2585 / C-2417

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Meinungsaustausch in entspannter Atmosphäre. Von links: Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, Marion Caspers-Merk (Parlamentarische Staatssekretärin), Gudrun Schaich-Walch (Vize- Vorsitzende der SPD-Fraktion), Dr. Klaus Theo Schröder (Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium), Prof. Dr. med. Jörg- Dietrich Hoppe. Foto: Georg Lopata
Meinungsaustausch in entspannter Atmosphäre. Von links: Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, Marion Caspers-Merk (Parlamentarische Staatssekretärin), Gudrun Schaich-Walch (Vize- Vorsitzende der SPD-Fraktion), Dr. Klaus Theo Schröder (Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium), Prof. Dr. med. Jörg- Dietrich Hoppe. Foto: Georg Lopata
Viele Gäste folgten Einladung von Ärzten.
Dieser Tage geht es rau und hektisch zu auf der gesundheitspolitischen Bühne. Im Gegensatz dazu bot das Herbstfest von Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) in Berlin Gelegenheit zu einem entspannten Gedankenaustausch. Zahlreiche Vertreter aus Verbänden, Medien und der Politik folgten der Einladung in die Räume der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns.
Ganz ohne kritische Töne kam man angesichts der Gesetzesvorhaben der rot-grünen Bundesregierung freilich nicht aus. Bundes­ärzte­kammer-Präsident, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, und KBV-Chef, Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, äußerten sich besorgt über das geplante Vorschaltgesetz. Hoppe nannte den Gesetzentwurf einen Schock für Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen und forderte die Bundesregierung auf, Klarheit zu schaffen, „wohin die Reise gehen soll“. Marion Caspers-Merk, Parlamentarische Staatssekretärin, bezeichnete das Vorschaltgesetz dagegen als „Notoperation für das Gesundheitswesen“ und kündigte strukturelle Reformen an. Hierfür sei auch der Rat der Ärzte wichtig, sagte die Gesundheitspolitikerin.
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