ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Krankenhaus: Umdenken notwendig
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LNSLNS Es ist eine unbestreitbareTatsache, dass in den letzten Jahren verwaltungstechnische Aufgaben und Pflege-Dokumentationen vermehrt von Ärzten übernommen werden. Zur Lösung dieses Problems ist meines Erachtens ein politisches Umdenken notwendig. „Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet“ (Rudolf Virchow). Es liegt definitiv nicht in der Natur eines Mediziners, Hunderte von Formularen auszufüllen, Diagnosen zu codieren und endlose Gespräche mit Krankenkassen am Telefon zu führen. Ein Glück, dass die meisten Kollegen trotz dieser
Missstände weiter ihrer medizinischen Berufung leidenschaftlich nachgehen. Die Frage lautet: Wie lange noch?
Dr. med. Theo Tsiakos,
Mathilden-Hospital, Renntormauer 1–3, 32052 Herford
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