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Freundschaft

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): A-3090 / B-2614 / C-2441

M.I.L.K.

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Fotos: Liebeserklärung an Nervensägen

M.I.L.K.: Freundschaft. Augenblicke der Menschlichkeit. Mit einem Vorwort von Maeve Binchy. Knesebeck Verlag, München, 2002, 102 Fotografien in Farbe und s/w auf 188 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag, 41,10 €
Es gibt Tage, da könnte man den Ehemann erdrosseln, die Kinder zur Adoption freigeben und die beste Freundin auf den Mond schießen. Das Gegenmittel: einer der Bildbände „Familie“, „Freundschaft“ und „Liebe“. Darin sind rund 300 Fotos gesammelt, die im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs für Amateure und Profis unter 40 000 Bildern ausgewählt wurden.
Es sind anrührende Fotos, die jedoch nichts Kitschiges haben. Ein älteres Ehepaar tanzt vergnügt nach einem Bad im See, ein Junge legt seiner kleinen Schwester liebevoll eine Beinprothese an. Eine Obdachlose tröstet ihre Freundin, eine Frau sitzt am Bett ihres sterbenden Mannes.
James McBride, Autor und Komponist, schreibt zur Bildauswahl im Band „Familie“: „Wir sehen hier nicht nur eine Sammlung prächtiger Fotos, sondern auch ein Familienalbum. Jeder von uns hat die beiden Tanten, die seit 50 Jahren kein Wort mehr gewechselt haben; jeder diesen verrückten Cousin, der sich fast mal mit der Gabel das Auge ausgestochen hätte, oder eine Schwester, die ihr Butterbrot mit Cornflakes isst.“ Sie sind oft nervend, unsere Lieben, aber was wäre unser Leben ohne sie? Sabine Rieser
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