ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Fisteln bei Morbus Crohn

MEDIZIN: Referiert

Fisteln bei Morbus Crohn

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): A-3107 / B-2626 / C-2451

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LNSLNS Das Risiko bei Enterocolitis granulomatosa Crohn Fisteln zu entwickeln, liegt zwischen 20 und 40 Prozent. Bei allen Einwohnern aus Olmsted County, Minnesota, mit der Diagnose Morbus Crohn, wurde von 1970 bis 1993 untersucht, ob sich eine Fistel entwickelte und wie der klinische Verlauf war. Mindestens eine Fistel trat bei 35 Prozent der Patienten auf, in 20 Prozent handelte es sich um perianale Fisteln. Bei neun Patienten lag eine Fistel vor, bevor Morbus Crohn diagnostiziert wurde. Das kumulative Risiko, eine Fistel zu entwickeln, wurde für die ersten zehn Jahre der Erkrankung mit 33 Prozent, für 20 Jahre mit 50 Prozent errechnet. Die meisten Fistelepisoden (83 Prozent) erforderten eine operative Intervention. Bei 23 Prozent der perianalen Fisteln musste jedoch auch eine Darmresektion durchgeführt werden. w

Schwartz DA, Loftus EV, Tremaine WJ et al.: The natural
history of fistulizing, Crohn’s Disease in Olmsted County, Minnesota. Gastroenterology 2002; 122: 875–880.

Dr. E. V. Loftus, Division of Gastroenterology and Hepatology, Mayo Clinic, 200 First Street S.W., Rochester, Minnesota 55905, USA.

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