ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Wohngebäude: Gründlicher Winter-Check für das Haus

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Wohngebäude: Gründlicher Winter-Check für das Haus

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): [82]

rco

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LNSLNS Rechtzeitig erkannte Schäden verringern die Kosten der Instandsetzung eines Hauses.

Eine Winter-Inspektion der Immobilie sollte für Hausbesitzer selbstverständlich sein. Oft lässt sich durch die frühzeitige Entdeckung und Behebung von Anfangsschäden Schlimmeres verhindern. Hier Tipps, worauf bei einem Rundgang zu achten ist und wie Hausbesitzer Schäden vorbeugen können:
Beginnen sollte man eine Inspektion mit einem Rundgang um das Haus. Das Augenmerk sollte dabei Rissen an der Putzfassade, beschädigten Fassadenplatten sowie abplatzender Farbe an Fensterschenkeln, Holzläden und Dachrinnen gelten. Solche kleineren Schäden bieten Angriffspunkte für Frost, Windböen und starken Regen. Nicht alle Schäden sind sofort ersichtlich. Gerade versteckte Defekte treten oft erst zutage, wenn es für eine kleine Ausbesserung bereits zu spät ist. Daher sollte man sich nicht nur auf eine Sichtprobe beschränken: Aufsteigende Nässe unterhalb der Putzschicht ist durch die Klopfprobe mit einem Stück Holz am Sockel des Hauses recht einfach festzustellen. Klingt es hohl, muss der Hausbesitzer in näherer Zukunft mit abplatzendem Putz rechnen.
Ist der Rundgang um das Haus beendet, folgt die Inspektion des Daches. Einzelne lose oder beschädigte Ziegel sollten umgehend ersetzt werden. Sie können für Passanten zu einer echten Gefahr werden, wenn ein Herbststurm sie vom Dach herunterweht oder sie im Winter zusammen mit abgehendem Schnee vom Dach rutschen. Die Dachrinne sollte von Schmutz und verwehten Gegenständen gesäubert werden, um bei starkem Regen ein Überlaufen und damit eine eventuelle Beschädigung der Fassade zu verhindern. Auch aggressive chemische Verbindungen, die dem Material der Rinne zusetzen und zur Korrosion führen, können gar nicht erst entstehen. Verwahrungen am Kamin sind ebenfalls stark gefährdete Bereiche und daher gründlich zu säubern.
Flachdächer haben besondere Schwachstellen. Eine Überprüfung der obersten Dachpappeschicht sowie der Anschlüsse an die Attiken vor dem Winter ist sinnvoll. Um sich ein möglichst genaues Bild zu machen, sollte in jedem Fall der Abdeck-Kies beiseite geräumt und ein Blick darunter geworfen werden. Rechtzeitig erkannte Schäden können auch hier die Kosten für eine Sanierung in Grenzen halten.
Für alle Fälle sollten Hauseigentümer über eine Wohngebäudeversicherung gegen solche meist sehr kostenintensiven Schäden aufgrund von Wind und Wetter abgesichert sein. Diese Versicherung tritt ein, wenn Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel ein Haus beschädigen oder gar zerstören. Die Wohngebäudeversicherung der Signal Iduna zum Beispiel ist eine dynamische Neuwertversicherung. Das bedeutet: Versicherungsschutz und Beitrag passen sich automatisch den Veränderungen der Baupreise und Lohnkosten an. Dies erspart dem Hauseigentümer die ständige Überprüfung der Versicherungssumme. rco
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