ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Kfz-Haftpflicht: Volksfürsorge schließt Lücke

Versicherungen

Kfz-Haftpflicht: Volksfürsorge schließt Lücke

Dtsch Arztebl 2002; 99(46): [83]

rco

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LNSLNS Autofahren ist gefährlich: vier Millionen Unfälle im Jahr, mehr als 7 000 Tote und 500 000 Verletzte. Bei Verschulden des Fahrers erhielten Mitfahrer bislang Leistungen aus der Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters. Seit dem 1. August erhalten die Mitfahrer auch dann Leistungen, wenn den Fahrer kein Verschulden trifft. Nur der Fahrer bleibt – sofern er den Schaden verursacht hat oder kein Schädiger feststellbar ist – entschädigungslos.
„Um diese Lücke zu schließen, bieten wir mit der Fahrer-Plus-Versicherung eine bisher einmalige Ergänzung zur Kfz-Haftpflichtversicherung an“, sagt Helmut Kühl, Vorstand der Volksfürsorge, Hamburg. Die Leistungen erstrecken sich auf Verdienstausfall, Verdienstminderung bei Wiedereintritt ins Berufsleben, die daraus resultierende Rentenminderung, Anwaltskosten und Schmerzensgeld.
Der Beitrag für die „Fah-rer-Plus“-Versicherung beträgt fünf Prozent des PKW-Haftpflichtbeitrages. Wer zum Beispiel für seinen VW-Golf einen Beitrag von jährlich 250 Euro zahlt, muss für den „Fahrer-Plus“-Schutz 12,50 Euro an Prämie bezahlen. rco
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