ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2002Reiserücktritt: Attest unabdingbar

Versicherungen

Reiserücktritt: Attest unabdingbar

jlp

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Eine schwere Erkrankung im Sinne der Reiserücktrittskostenversicherung muss mit einem ärztlichen Attest nachgewiesen werden. Handelt es sich bei der Erkrankung um einen akuten psychophysischen Erschöpfungszustand, dann muss, wenn der Arzt dies anordnet, zusätzlich ein Facharzt für Psychiatrie aufgesucht werden, um abzuklären, ob eine schwere Erkrankung oder eine sonstige Konfliktsituation für die Beschwerden ursächlich ist.
Unterlässt der Versicherungsnehmer diese Konsultation, braucht die Versicherung keine Schadenersatzleistungen für den Reiserücktritt zu erbringen. (Amtsgericht Tirschenreuth, Az.: C 028/02) jlp

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote