ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2002AOK-Bundesverband: Ab 2008 in Berlin

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AOK-Bundesverband: Ab 2008 in Berlin

Dtsch Arztebl 2002; 99(47): A-3140 / B-2652 / C-2472

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LNSLNS Durch den Umzug soll der Einfluss auf die Politik ausgebaut werden.
Der Verwaltungsrat hat den Vorstand des AOK-Bundesverbandes am
13. November beauftragt, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um die volle Funktionsfähigkeit des AOK-Bundesverbandes zur Jahreswende 2007/2008 in Berlin sicherzustellen. Dr. jur. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, sagte, der Verwaltungsrat sei davon überzeugt, der AOK-Bundesverband müsse durch einen Umzug von Bonn nach Berlin eine effiziente Wahrnehmung der Interessen gegenüber der Politik halten und ausbauen. Die politische Auseinandersetzung habe sich in den letzten Jahren immer mehr nach Berlin verlagert. So seien auch die für die paritätisch besetzte Selbstverwaltung der AOK sehr wichtigen Spitzenverbände von Arbeitgebern und Gewerkschaften nach Berlin umgezogen.
Ahrens zeigte sich zuversichtlich, dass das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung als Aufsichtsbehörde über den als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfassten Bundesverband dem Umzugsbeschluss zustimmen werde. Die Initiative Politikschwerpunkt Gesundheit Rhein-Ruhr kritisiert den Umzug als „skandalöse Mittelverschwendung“ und fordert Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt auf, der Dienstsitzverlegung nicht zuzustimmen.
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