ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2002Lungeninfektionen bei Mukoviszidose

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Lungeninfektionen bei Mukoviszidose

Dtsch Arztebl 2002; 99(47): A-3174 / B-2681

Mukoviszidose e.V.

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LNSLNS Mukoviszidose
Schwieriger Spagat
Mukoviszidose e.V. (Hg.): Lungeninfektionen bei Mukoviszidose: Therapie und Prävention. Ein Leitfaden für Ärzte und Betroffene. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 2002, XVII, 221 Seiten, 24 Abbildungen, 10 Tabellen, kartoniert, 24,95 €
Nach wie vor droht jedem Mukoviszidosepatienten die Lungendestruktion durch chronische Pseudomonasbesiedelung, meist als Folge einer Primärschädigung durch Staphylococcus aureus, Haemophilus influenzae, Burkholderia cepacia oder auch virale Erreger. Epidemiologie, Pathogenese und Therapie-Strategien werden gut dargestellt, die anschließenden praktischen Empfehlungen sind ebenfalls interessant und trotz einiger Wiederholungen brauchbar.
Die Besonderheit dieses Bandes ist nun die Ansprache von Ärzten und Patienten gleichzeitig, ein ausgesprochen schwieriger Spagat. Denn auch wenn chronisch Kranken oft eine erstaunliche Kompetenz zugestanden werden muss, dürfte zum Beispiel die Gegenüberstellung verschiedener mikrobiologischer Typisierungsmethoden oder die ausgeweitete Diskussion von Resistenzmechanismen keinen Mukoviszidosepatienten wirklich interessieren. Ist der 40-Buchstaben-Begriff „Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus“ nicht geradezu abschreckend? Andererseits wird Medizinern das Prinzip von Gramfärbung oder Elektrophorese erklärt, und dass „Auskultation“ eigentlich Abhören bedeutet. Manfred Doerck
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