ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2002Höhere Überlebensraten bei Magenkrebs

MEDIZIN: Referiert

Höhere Überlebensraten bei Magenkrebs

Dtsch Arztebl 2002; 99(47): A-3180 / B-2684 / C-2499

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LNSLNS Die Autoren aus der Klinik für gastrointestinale Chirurgie der Jagiellonischen Universität Krakau berichten über 1 757 Patienten mit Magenkarzinom, die in den Jahren 1977 bis 1999 operiert wurden. Teilte man dieses Kollektiv in zwei Gruppen ein (1977 bis 1988 und 1989 bis 1999) so handelte es sich in der ersten Zeitspanne in 6,2 Prozent der Fälle um ein Magenfrühkarzinom, in der zweiten Zeitperiode in 13,7 Prozent. Die Inzidenz von Stadium-IV-Karzinomen nach UICC-Klassifikation nahm von 70,9 auf 53,6 Prozent ab. Ferner fand sich eine signifikante Abnahme der distalen Magenkarzinome, während keine Unterschiede im histologischen Typ (Lauren-Klassifikation) zu registrieren war. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate betrug 27,2 Prozent und nahm von 18,6 Prozent in den Jahren 1977 bis 1988 auf 30,4 Prozent in den Jahren 1989 bis 1999 zu. w

Popiela T, Kolodzijczyk P, Kulig J et al.: Changing patterns of gastric carcinoma over the past two decades in a single institution. Clinicopathological findings in 1 557 patients. Scand J Gastroenterol 2002; 37: 561–567.

Prof. Dr. T. Popiela, First Department of General and GI Surgery, Jagiellonian University, 40 Kopernika Street, PL-31-501 Kraków, Polen. E-Mail: mspopiel@cyf-kr.edu.pl

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