ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2002Ulkuskrankheit im Wandel der Zeit

MEDIZIN: Referiert

Ulkuskrankheit im Wandel der Zeit

Dtsch Arztebl 2002; 99(47): A-3195 / B-2694 / C-2509

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LNSLNS In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lässt sich in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA eine kontinuierliche Zunahme des Magengeschwürs feststellen. Vor allem Personen, die um 1850 geboren wurden, neigten zur Entwicklung eines Magengeschwürs, während Generationen, die zehn bis zwanzig Jahre später auf die Welt kamen, eher ein Zwölffingerdarmgeschwür bekamen. Diese exponentielle Zunahme der Ulkuskrankheit lässt sich mit der Infektion durch Helicobacter pylori in Einklang bringen, nicht jedoch die zeitliche Versetzung der beiden Ulkusformen oder die parallele Zunahme in so unterschiedlichen Gegenden wie USA und Europa. Die epidemiologischen Daten gehen auf wissenschaftliche Publikationen der Jahre 1700 bis 1919 zurück (2 958 Publikationen zum Magengeschwür, 1 132 Publikationen zum Zwölffingerdarmgeschwür). w

Baron J H, A Sonnenberg: Publications on peptic ulcer in Britain, France, Germany and the US. Eur J Gastroenterol Hepatol 2002; 14: 711–715.

Dr. A. Sonnenberg, Department of Veterans Affairs Medical Center 111 F, 1501 San Pedro Drive SE, Albuquerque, New Mexico, USA. E-Mail: sonnbrg@unm.edu

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