ArchivDeutsches Ärzteblatt6/1996EU-Ärzterichtlinie: Kommission bezieht Ärzte ein

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EU-Ärzterichtlinie: Kommission bezieht Ärzte ein

EB

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LNSLNS BRÜSSEL. Die Europäische Kommission hat einen neuen Vorschlag für die Änderung der Ärzterichtlinie vorgelegt. Demnach darf sie lediglich die formale Anpassung der fachärztlichen Bezeichnungen und Diplome sowie die der Mindestweiterbildung in den Mitgliedstaaten im Anhang der EU-Ärzterichtlinie vornehmen. Das geht aus einem Bericht des Brüsseler Büros der deutschen Ärzteschaft hervor.
In ihrem geänderten Entwurf hat die Kommission die Vorschläge der Ärzteschaft, die des Wirtschafts- und Sozialausschusses der EU sowie des Europäischen Parlaments im wesentlichen berücksichtigt und ihre Befugnisse zur Durchführung der formalen Anpassung eingeschränkt. Sie hat es jedoch abgelehnt, den Ständigen Ausschuß der europäischen Ärzte und den Beratenden Ausschuß für die ärztliche Ausbildung im Anpassungsverfahren obligatorisch anzuhören. Dies erschwere das Verfahren. Grundsätzlich könne jedoch jedes Gremium konsultiert werden, dessen Stellungnahme zweckdienlich sei. EB

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