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Dtsch Arztebl 2002; 99(47): A-3212 / B-2708 / C-2524

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LNSLNS Die Ärzte sind die Dummen in der Gesellschaft, meint ein Arzt im DÄ-Internet-Forum „Ausbeutung“:

„Wer wird schon so bevormundet wie wir? Als Arzt muss man sich bis weit über das 30. Lebensjahr hinaus ausbilden lassen – alles von Gremien und durch Gesetze geregelt. Und wenn man sich dann niederlässt, trägt man das volle unternehmerische Risiko bei gleichzeitiger Abhängigkeit und totaler Bevormundung durch Gesetze und Behörden. Anscheinend muss man sich als Arzt damit abfinden, ewig ein Handlanger zu sein. Toller freier Beruf. Selbst das Fachliche wird einem vorgeschrieben (Leitlinien).
Der Verlust von Freiheit fällt vielen ja gar nicht mehr auf. Sie haben sich im Studium und den ersten Berufsjahren so sehr daran gewöhnt, dass es ihnen wie das Normalste der Welt erscheint. Wir sollten uns alle daran beteiligen, dass man unserer Berufsgruppe mehr Selbstwertgefühl anmerkt. Dazu müssen wir verstärkt für unsere Forderungen eintreten und uns am Arbeitskampf beteiligen.“
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