ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2002EU-Kommission: Arbeitsstress stark verbreitet

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EU-Kommission: Arbeitsstress stark verbreitet

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Hohes Tempo, Zeitdruck, kein Einfluss auf den Arbeitsablauf: Millionen Arbeitnehmer leiden unter Stress. Foto: BilderBox
Hohes Tempo, Zeitdruck, kein Einfluss auf den Arbeitsablauf: Millionen Arbeitnehmer leiden unter Stress. Foto: BilderBox
Leitfaden bietet Information über die Ursachen.
Mehr als 147 Millionen Arbeitnehmer in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geben an, mit hohem Tempo und unter Zeitdruck arbeiten zu müssen. Etwa ein Drittel hat keinen Einfluss auf den Arbeitsablauf, mehr als ein Viertel hat keine Möglichkeit, auf den Arbeitsrhythmus einzuwirken. Dies geht aus einem Leitfaden über arbeitsbezogenen Stress hervor, den Prof. Lennart Levi im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt hat. Er präsentierte den Leitfaden bei der Eröffnung des Kongresses „Arbeitsschutz aktuell“ in Berlin.
Der Leitfaden informiert über die Ursachen und Folgen von arbeitsbezogenem Stress für Unternehmer und Arbeitnehmer. Außerdem enthält er Ratschläge, wie damit besser umzugehen ist. Die Veröffentlichung ist in der Reihe „Beschäftigung und Soziales“ der Generaldirektion Beschäftigung und Soziales der Europäischen Kommission erschienen. Er kann über die Vertretung der Europäischen Kommission in München, Telefon: 0 89/2 42 44 80, in Berlin, Telefon:
0 30/ 22 80 20 00 oder in Bonn, Telefon: 02 28/53 00 90 angefordert werden.
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