ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2002Private Kran­ken­ver­siche­rung: Kooperation mit Ärztehaus

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Private Kran­ken­ver­siche­rung: Kooperation mit Ärztehaus

Dtsch Arztebl 2002; 99(48): A-3220

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LNSLNS Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung will stärkeren Einfluss auf Behandlung.
Um einen stärkeren Einfluss auf die Privatbehandlung ihrer Versicherten zu erreichen, will die Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung AG (DKV) eine gezielte Kooperation mit Ärzten, die sich vertraglich mit dem Versicherer verbinden, in einem Ärztehaus in Köln erproben. Das Gesundheitsmanagement der DKV überlegt in diesem Zusammenhang auch, analog zur vertragsärztlichen Versorgung Privat-Ärztenetzwerke zu bilden. Seit geraumer Zeit arbeitet die Versicherung mit bereits bestehenden größeren Netzen in Berlin und Nürnberg-Nord zusammen. Allerdings sind die bisherigen Erfahrungen nicht zufriedenstellend, wie der DKV-Vorstandsvorsitzende, Dr. Jan Boetius, kürzlich vor der Presse erklärte.
Inzwischen hat die DKV per Zeitungsannoncen Allgemeinärzte, Internisten, Pädiater und Gynäkologen für die Mitarbeit am Kölner Projekt geworben. Vertragsabschlüsse gibt es allerdings bisher nicht, weil das Ärztenetzwerk beziehungsweise Ärztehaus noch rechtlich überprüft werden soll. „Gerade auf diesem Gebiet gibt es unglaublich hohe Hürden“, sagte Boetius. Bis Februar 2003 will man diese ausgeräumt haben. Wie aus der DKV verlautet, denkt man dort auch über eine von der GOÄ abweichende flexiblere Honorargestaltung nach.
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