VARIA: Post scriptum

Kaum zu glauben (III)

BE

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS l Diesen Kuß wird ein 28jähriger Student in Singapur sein Leben lang nicht vergessen. In der Hitze des Gefechtes biß ihm seine Freundin drei Zentimeter seiner Zunge ab. Mit dem blutigen Stück in der Hand rannte er hilfesuchend los. Eine Polizeipatrouille stoppte, erkannte aber nicht auf Anhieb das Problem. "Er wollte uns was sagen, aber wir konnten ihn nicht verstehen", sagte der Polizeimeister. "Wir sahen nur, daß er aus dem Mund blutete. Aber dann öffnete er seine Rechte, und wir sahen das schon bläulich angelaufene Stück Zunge." Das Opfer wurde ins Krankenhaus gefahren. Dort konnte die Zunge wieder angenäht werden.


l Zum Glück blieb ein Mann unverletzt, als ihm eine Frau die Vorfahrt nahm und seinen Wagen rammte. Das änderte sich, nachdem er ausgestiegen war und sich mit seinem Nachnamen vorgestellt hatte. Die Frau, die den Unfall verursacht hatte, fühlte sich in ihrer Ehre gekränkt, und ihr ritterlicher Beifahrer brach Albert Ziege mit einem Fausthieb das Nasenbein. Herr Ziege schaute verdutzt, als ihm bald darauf auch noch eine Anzeige wegen Beleidigung ins Haus flatterte.


l Für einen falsch verstandenen Scherz mußte ein 50 Jahre alter Brite mit dem Verlust aller seiner Zähne bezahlen. Als der Patient hörte, daß drei seiner Zähne gezogen werden müßten und acht weitere neue Füllungen brauchten, sagte er offenbar unter Schock: "Wie ich mich jetzt fühle, würde es mir auch nichts ausmachen, wenn Sie alle ziehen." Das geschah denn auch tatsächlich – und zwar unter Vollnarkose beim nächsten Besuch des Mannes in der Praxis. Aus der Betäubung erwacht, hatte der Patient vor Wut geschäumt und den Arzt verklagt. Die Bemerkung nach dem ersten Schock war nur ein Witz gewesen.


l Ein sibirischer Holzfäller ist bei der Arbeit von einem über zwei Meter langen Ast durchbohrt worden und hat dank der schnellen Hilfe seiner Kollegen überlebt. Diese schnitten den Ast auf beiden Seiten des Unfallopfers kurzerhand mit ihren Kettensägen ab. Nach zwei Operationen in der nächsten Klinik konnte der 34jährige gerettet werden.


l Ochieng Okieno, Grundschullehrer aus Kenia, leidet seit mehr als drei Jahren unter einem Schluckauf. Er wurde in fünf Krankenhäusern sowie von unzähligen Ärzten und Kräuterheilern behandelt, aber kein Mediziner hat bislang ein Gegenmittel gefunden. "Zeitweise glaubte ich, das Ende meiner Tage sei gekommen, und ich habe sogar begonnen, mein Testament zu schreiben", sagte Ochieng in Nairobi. "Ich kann auch nicht mehr unterrichten: Manchmal wird der Schluckauf so stark, daß ich nichts mehr tun kann, als meine Schüler anzustarren."


l Eine 64jährige Frau, die nach ihrer Festnahme als Ladendiebin gedroht hatte, sie werde so lange die Luft anhalten, "bis ich blau werde", starb im Krankenhaus von San Diego. Sie hatte, als sie gestellt worden war, aus Protest den Atem angehalten, fiel in Ohnmacht und starb in der Klinik. BE

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote